Connecting Experts & Services (ConnEx) war ein Kooperationsprojekt, das erstmals alle staatlichen Hochschulen Niedersachsens sowie den Netzwerkpartner ELAN e.V. zur Stärkung der digitalen Lehre und des Austauschs von Expertise im Rahmen der strategischen Dachinitiative Hochschule.digital Niedersachsen zusammengebracht hat. Ziel des Projekts war es, sowohl Lehrende als auch technische und didaktische Service- und Supporteinrichtungen nachhaltig zu vernetzen. Durch gezielte Kooperation sollten sowohl der hochschulübergreifende Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch als auch die Entwicklung gemeinsamer Standards im Bereich digitaler Lehre gefördert werden. Auch die Perspektive von Studierenden wurde integriert, um die digitale Lehre umfassend weiterzuentwickeln. ConnEx fungierte damit als Katalysator für die Digitalisierung in Studium und Lehre in Niedersachsen.

Was hatte die HAWK davon?

Durch die Beteiligung am Verbundprojekt ConnEx profitierte die HAWK in vielfältiger Weise. Die Hochschule wurde in ein landesweites Netzwerk eingebunden, das den Austausch von Know-how, die Nutzung bewährter Materialien und den Zugang zu Good-Practice-Beispielen aus ganz Niedersachsen ermöglichte. Lehrende und Serviceeinrichtungen der HAWK erhielten dadurch gezielten Zugang zu innovativen Konzepten, digitalen Tools und neuen Qualifizierungsangeboten, wodurch die Qualität und Vielfalt der eigenen Lehr- und Unterstützungsangebote gestärkt wurde. Gleichzeitig konnte die HAWK eigene Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze aktiv in die Entwicklung gemeinsamer Standards und neuer Formate der digitalen Lehre auf Landesebene einbringen. Auch die Perspektive der Studierenden wurde über die Einbindung und den landesweiten Austausch studentischer Hilfskräfte verstärkt in die Weiterentwicklung der digitalen Lehre integriert.

Insgesamt hat die Teilnahme an ConnEx dazu beigetragen, die Innovationsfähigkeit der HAWK zu erhöhen, Standortspezifika zu stärken und die Hochschule als wichtige Akteurin im Bereich der Digitalisierung zu positionieren.

Mit ConnEx wurden Wege für landesweit nachhaltige Digitalisierungsstrukturen erschlossen und die hochschulübergreifende Vernetzung im Rahmen der Hochschule.digital Niedersachsen auf den Weg gebracht.
Astrid Dreyer

Projektergebnisse

Kurzsteckbriefe für eine Expertisenlandkarte

Für einen systematischen Überblick über alle technischen und didaktischen Service- und Supportstrukturen, deren Aufgaben, Expertisen und Vernetzungen im Bereich digitaler Lehre an den niedersächsischen Hochschulen wurden Kurzsteckbriefe aller Hochschulen erstellt. Diese wurden im weiteren Verlauf als Basis für eine landesweite, interaktive Expertisenlandkarte genutzt, die im Rahmen des Verbundprojekts SOUVER@N entwickelt wurde.

Vernetzungsstrukturen

Der Aufbau und die Erprobung dezentraler „Service-Schnittstellen“ an nahezu allen Standorten haben neue, dauerhafte Strukturen für hochschulübergreifenden Austausch und Kooperation geschaffen, die über das Projekt hinaus fortwirken.

 

Materialbörse und Good-Practice-Sammlung

Aufbau/Etablierung einer thematisch geordneten und verschlagworteten Material- und Praxissammlung, die Anleitungen, Tools, mediendidaktische Konzepte und weitere Ressourcen für die digitale Lehre umfasst. Die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage wurden systematisiert und für alle Standorte verfügbar gemacht.

Good-Practice-Beispiele systematisch gesammelt

 

Communities of Practice (CoPs)

Es wurden verschiedene Veranstaltungsformate für den hochschulübergreifenden kollegialen Austausch entwickelt und pilotiert, darunter selbstorganisierte Lernzirkel wie „Failing Out LOUD“. Diese CoPs fördern nachhaltigen Austausch zu Best Practices und Innovationen in der Lehre.

Communities of Practice, also themenspezifische Austauschformate für Lehrende, aufgebaut.