OdIS hatte das Ziel, die Voraussetzungen für gute digitale und hybride Lehre an den niedersächsischen Fachhochschulen zu verbessern. Das Projekt bündelte hochschulübergreifend Erfahrungen der Pandemiezeit, professionalisiert Infrastruktur und Services und machte bewährte Lösungen skalierbar. Studierende erhielten besseren Zugang zu Lernorten und technischen Ressourcen, Lehrende wurden mediendidaktisch unterstützt, und Best-Practice-Ansätze wurden systematisch aufbereitet und in die Hochschulen transferiert. So enstanden flexible, inklusive und kooperative Lehr‑Lernumgebungen, die Studienerfolg, Familienfreundlichkeit und Internationalisierung förderten.

Was hat die HAWK davon?

Die HAWK profitierte durch das Teilprojekt „Transformation und Zugang zu digitaler Lehre“. Sie baute Konzepte und Materialien auf, die Studierenden die wissenschaftliche Nutzung eigener Mobilgeräte in Lehrveranstaltungen ermöglichten, sammelte und übertrug systematisch Best-Practice-Beispiele in die Fachbereiche und verstärkte befristet die Servicestelle für Qualität in der Lehre zur Unterstützung von Lehrenden. Dadurch konnte das Serviceangebot spürbar vergrößert und verbessert werden. Das Thema Open Educational Resources wurde mit neuen Formaten in das Online-Fortbildungsprogramm aufgenommen. Es wurden zusätzliche Angebote zu Stud.IP sowie zu den Tools Wiki und OER Campus eingerichtet, ebenso zu Abstimmungs-, Umfrage- und Brainstorming-Werkzeugen. Durch erweiterte Softwaretests wurde die Einführung von Stud.IP 5.2 beschleunigt. Eine intensivere Redaktion neuer Handreichungen steigerte deren Qualität. Die Mitwirkung an der Neukonzeption des Webauftritts ermöglichte den Start der konkreten Seitengestaltung im Januar 2023. Ein teaminternes Wiki dient nun als zentrale Kommunikations- und Wissensbasis der Abteilung. Insgesamt förderte das Projekt den internen Austausch zu digitalen Lehrformaten, stärkte die Serviceprozesse nachhaltig und nutzte Verbundressourcen der Partnerhochschulen.

Text
Astrid Dreyer